Gegenseitige Anerkennung und Identifizierung bei elektronischen Signaturen

Ein funktionierender digitaler EU-Binnenmarkt ist ohne eine elektronische Identifizierung (eID) nicht umzusetzen. Obwohl Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit immer mehr Produkten und Dienstleistungen online gehen, üben sich  Verbraucher und andere Geschäftspartner noch in Zurückhaltung, was den Kauf oder die Inanspruchnahme angeht.

Grund dafür sind u. a. mangelndes Vertrauen, was die Sicherheit vor allem im grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr angeht. Insbesondere die elektronische Identifizierung und Authentifizierung, die nicht in allen EU-Mitgliedstaaten in gleicher Weise funktioniert, kann zunehmend zu einem Hindernis werden.

Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission bereits in der Digitalen Agenda, einer der Leitinitiativen der Europa-2020-Strategie, angekündigt, eine Initiative zur gegenseitigen Anerkennung zu starten. Bis zum 15.04.2011 sind alle interessierten Kreise aufgerufen, Ihre Meinung dazu zu äußern. Die Konsultationsbeiträge werden von der EU-Kommission bei der Analyse und Überprüfung der aktuellen eSignatur-Richtlinie einbezogen.

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Zuletzt bearbeitet am 21.05.2012
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