EU fördert Energie, Wasser und Infrastruktur

Die EU hat Ende 2009 drei Finanzierungsprogramme aufgelegt, mit denen sie in den Bereichen Energie, Wasser und Infrastruktur in Afrika, in der Karibik und im pazifischen Raum (AKP-Staaten) schneller und besser helfen will.

Hierzu stehen für Energie und Wasser sowie für einen Treuhandfonds für Infrastrukturen Mittel von jeweils 200 Mio. Euro zur Verfügung. Unternehmen können sich an Aufrufen für Projektvorschläge beteiligen – der für Energie nahm im Februar erste Konzeptpapiere entgegen – aber auch von Investitionsförderung profitieren. In den Bereichen Wasser und Energie werden Projekte bis zu einem mittleren Volumen gefördert, während der Treuhandfonds für Infrastrukturen in Afrika Mittel für größere Investitionen in den Bereichen Energie, Wasser, Transport und IT bereit stellt.
Im Energie-Bereich wird ein Großteil der Förderung über zwei Aufrufe zur Einreichung von  Projektvorschlägen (Calls for Proposals) vergeben. An diesen können neben öffentlichen Stellen und Akteuren der Zivilgesellschaft auch Unternehmen teilnehmen. Den ersten Aufruf über 100 Mio. Euro hat die Kommission bereits 2009 veröffentlicht, der Auswahlprozess läuft. Ein weiterer soll 2011 folgen.

Im Sektor Wasser werden förderfähige Vorhaben ebenfalls über zwei Aufrufe ausgewählt, der Erste erschien am 11. Februar und richtet sich an nichtstaatliche Akteure. Projektanträge müssen von EU-Partnern und Partnern aus den AKP-Staaten gemeinsam gestellt werden. Die EU bezuschusst bis zu 75 Prozent der Kosten.

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Zuletzt bearbeitet am 21.05.2012
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